02.10.09 | Umsetzung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
Die Anzahl der Verträge zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) nimmt langsam zu. Das geht aus einem Bericht des GKV-Spitzenverbandes zur Umsetzung der SAPV hervor, den das Bundesgesundheitsministerium am 16. September 2009 im Bundestag vorstellte.
Insbesondere durch politischen Druck seien demnach bundesweit bisher etwa 30 Verträge zur Versorgung mit SAPV unterzeichnet worden; weitere 65 würden derzeit noch verhandelt. In Bayern gäbe es darüber hinaus einen gesonderten Vertrag zur pädriatischen Palliativversorgung. Dabei seien die meisten Verträge kassenübergreifend, um Wettbewerb mit diesem Leistungsangebot zu vermeiden. Die Umsetzung schreite jedoch in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich voran. Bei der Betrachtung der Umsetzung von SAPV werde leider auch deutlich, dass der Ausbau der SAPV weiterhin nur langsam vorankommt.
Der Bericht kann über die Homepage des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. eingesehen werden.


