10.12.09 | Spritualität am Krankenbett
Focus online berichtete am 3. Dezember 2009, dass ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient den Genesungsprozess maßgeblich vorantreiben kann. Obwohl Studien die Heilwirkung dieses Beziehungsaspekts belegen, wird in der Schulmedizin jedoch bislang meist ausschließlich auf die Wirkung von Medikamenten vertraut und der zwischenmenschliche Kontakt zurückgestellt.
Eine bedeutende Rolle spielt dieser heilende Beziehungsaspekt zunehmend in der Palliativmedizin und Hospizarbeit, also in der Pflege und Begleitung während der letzten Lebensphase. Den Schwerstkranken soll durch Zuwendung und persönliche Gespräche über ihre Biografie, Ängste, Hoffnungen aber auch über Unerledigtes das Abschiednehmen und „Loslassen“ erleichtert werden.
Die Gründung des Lehrstuhls „Spiritual Care“ an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität sowie das verstärkte Engagement ehrenamtlicher Begleiter im palliativmedizinischen Bereich treiben diese Entwicklung voran.
Quelle: Focus online: "Spiritualität hilft zu genesen" , 03.12.2009


