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07.05.10 | Bundesminister Rösler: Deutschland braucht „mündige, aufgeklärte Patienten“

Auf dem 13. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der vom 5. bis 7. Mai im Berliner ICC stattfand, konnten laut Kongresspräsident Ulf Fink „wichtige Weichen“ für die nächste Gesundheitsreform gestellt werden. Der Kongress habe die „wichtigsten Akteure“ des Gesundheitswesens versammelt und mit 8.000 Besuchern einen Publikumsrekord erzielt.

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hatte im Vorfeld vor allem an den Deutschen Pflegekongress hohe Erwartungen geäußert. Für zahlreiche wichtige Themenfelder sollten zukunftsfähige Antworten gefunden werden: Welche Lösungen können dem sich verschärfenden Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal entgegengesetzt und wie kann die Qualität der pflegerischen Leistungen gesichert und transparent abgebildet werden? Welche Rolle kann und muss die Politik in diesem Prozess spielen und was wird aus der angestrebten Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung? In seiner Eröffnungsrede plädierte Rösler für einen „Mentalitätenwechsel“ und mehr „gegenseitiges Vertrauen“ im Gesundheitswesen. Der „mündige, aufgeklärte Patient“ sei besser geeignet, um ärztliche Leistungen zu kontrollieren, als die vom Staat erlassenen bürokratischen Vorschriften. Wichtige Voraussetzung hierfür sei mehr „Gesundheitswissen“ für die Bürger und eine erhöhte Transparenz für die Versicherten. Rösler unterstrich zudem die Bedeutung der Gesundheitsbranche als wichtigen Wirtschaftsfaktor in Deutschland.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Internetseiten des Kongresses:

Seite des Hauptstadt- und Pflegekongresses 2010